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Verschlüsselung – Was ist das eigentlich?

Verschlüsselung – Was ist das eigentlich?

Wenn du noch nicht besonders viel über Verschlüsselung weißt, dann ist dieser Artikel der richtige Ausgangspunkt für dich. Denn hier erklären wir dir die Grundbegriffe des Themas und was alles dazugehört. Die Sicherheit von Daten, vor allem in den weiten Welten des Internets, wird heutzutage immer wichtiger und spielt für die Nutzer eine immer größere Rolle. Kaum einer möchte, dass seine persönlichen Daten irgendwo unverschlüsselt umherschwirren. Daher folgt jetzt unser kleiner Grundkurs in puncto Kryptographie.

Erst einmal möchten wir einige Begriffe erklären, die in diesem Umfeld immer wieder auftauchen und für das Verständnis wichtig sind:

Kryptographie:   Im Allgemeinen die Wissenschaft der Verschlüsselung, also auch rund um verschiedene Verfahren, die Entschlüsselung von (Kryptoanalyse), Merkmale und Erstellung.

Verschlüsselung: Bezeichnet erstmal nur die Methode der Umwandlung von einem zu lesenden Text (Klartext) in eine geheime, auf den ersten Blick verständliche Botschaft.

Schlüssel: Kennt man den Schlüssel eines Codes, kann man diesen mit dessen Hilfe entschlüsseln und lesbar machen.

Die Basics – wie funktioniert eine Verschlüsselung?

Ganz einfach ausgedrückt, geht es darum, dass ein Klartext durch eine Verschlüsselung in eine geheime Nachricht umformuliert wird, die nur diejenigen lesen können, die den geheimen Schlüssel besitzen oder den verwendeten Code per Kryptoanalyse knacken können. Es gibt ganz schlichte Verschlüsselungen, die man schon als Kind kennengelernt hat, zum Beispiel durch Verschiebung des Alphabets. Anstatt eines „A“ verwendet man ein „B“ und erhält am Ende einen unlesbaren Text. Diese Vorgehensweise mit einem Algorithmus durch Verschiebung wird auch Caesar-Verschlüsselung genannt. Für wichtige und geheime Informationen ist dieser Code natürlich viel zu einfach.

Vor allem für die Datenübertragung im Internet hat Verschlüsselung einen hohen Stellenwert eingenommen, sei es bei E-Mails oder Finanzinformationen, zum Beispiel beim Online-Banking. Selbst muss man aber kaum einen Code generieren, weil der Computer oder das Programm diesen Schritt übernimmt. Dabei gibt es unterschiedliche Verfahren, von denen manche sicherer und komplizierter sind als andere. Schauen wir uns die beiden existierenden Varianten einmal genauer an:

Symmetrische Verschlüsselung (Secret-Key-Methode)

Hierbei wird nur ein einziger Schlüssel zur Ver- und Entschlüsselung verwendet. Das bedeutet, dass Sender und Empfänger sich über einen Code einigen bzw. denselben Code verwenden müssen. Das macht es allerdings auch Hackern leichter, weil sie ohne großes Aufsehens den Code knacken und Daten ändern können, ohne dass es jemand der Parteien bemerkt.

Asymmetrische Verschlüsselung (Public-Key-Methode)

Hierbei werden zwei Schlüssel verwendet anstatt einer. Wichtig ist dafür, dass Sender und Empfänger sich einig sein müssen, welcher Code benutzt wird, weil sonst keine Entzifferung möglich ist. Grundsätzlich ist dieses Verfahren aber auch aufwendiger, weil die Schlüssel zwischen den Parteien getauscht werden müssen (auf geheimer Basis natürlich) und diese sehr gut aufpassen müssen, da mit einem der Schlüssel die Nachricht zwar codiert, doch mit selbigem nicht mehr zurück entschlüsselt werden kann.  

Möchtest du mehr wissen?

Das waren natürlich nur ein paar Grundlagen zum Einstieg in die Kryptographie. Mehr Infos findest du in den anderen Artikeln unserer Webseite. Solltest du dann noch offene Fragen haben, ist unser Team für dich da und hilft dir gerne weiter.

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